Zutaten
- 400 g Scampi, geschält und Darm entfernt (frisch oder aufgetaut)
- 3 Knoblauchzehen, sehr fein gehackt oder gepresst
- 1 Bio-Limette: Saft und fein abgeriebene Schale
- 2 EL Olivenöl
- 1 EL Butter (in die letzte Minute)
- ½ TL Paprikapulver
- ¼ TL Cayennepfeffer (nach Geschmack anpassen)
- Salz und weißer Pfeffer
- 2 EL frische Petersilie, fein gehackt
- Limettenspalten zum Servieren
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Zubereitung
- Scampi gründlich trocken tupfen. In eine Schüssel geben und mit Olivenöl, gehacktem Knoblauch, Limettensaft, Limettenabrieb, Paprikapulver, Cayennepfeffer, Salz und weißem Pfeffer vermengen. 5–10 Minuten marinieren lassen.
- Airfryer auf 200 °C vorheizen. Scampi in einer einzigen Lage in den Korb legen – sie dürfen sich nicht überlagern. Der Korb nicht überfüllen: Besser zwei Portionen nacheinander garen.
- 4 Minuten bei 200 °C garen. Scampi wenden – sie sollten auf der Unterseite schon leicht rosa-orange sein. Kleine Butterflöckchen auf die Scampi geben.
- Weitere 4 Minuten garen. Die Scampi sind perfekt, wenn sie durchgehend rosa-orangefarben sind und sich leicht zu einem C-Bogen krümmen. Nicht zu lange garen – gummiartige Scampi entstehen durch Übergaren.
- Sofort aus dem Airfryer nehmen. Mit fein gehackter Petersilie bestreuen und mit Limettenspalten anrichten. Entweder pur mit Baguette zum Stippen in die Buttersoße servieren, oder über frisch gekochte Spaghetti geben.
Einlegepapier für den Airfryer
Fisch klebt schnell am Korb. Perforiertes Papier lässt die Luft durch und das Filet trotzdem heil aus dem Korb.
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Tipps & Variationen
- Zitrone statt Limette: Klassischer Geschmack mit mediterranem Charakter – Zitronensaft und -abrieb statt Limette und frischer Thymian dazu.
- Mango-Salsa dazu: Reife Mango, rote Zwiebel, Koriander, Limettensaft und Chili fein würfeln – ergibt eine fruchtig-würzige Salsa, die perfekt zu den Scampi passt.
- Knoblauchbutter-Intensivierung: Knoblauch in der Butter kurz anschwitzen (in einem separaten Topf), bevor man sie über die fertig gegarten Scampi gibt – gibt mehr Röstnote.
- Mediterrane Variante: Olivenöl, Knoblauch, Weißwein (2 EL) und frische Basilikumblätter als Marinade verwenden – ergibt eine südfranzösische Gambas-à-l'ail-Interpretation.
Im Backofen statt im Airfryer
Der Airfryer ist im Grunde ein kleiner Umluftofen – das Rezept funktioniert also auch im Backofen, nur langsamer. Rechne mit etwa 10 bis 11 Minuten bei 200 °C Umluft; bei Ober-/Unterhitze stellst du rund 220 °C ein. Grundlage ist unsere Faustregel aus den Airfryer-Garzeiten: Im Airfryer dauert es etwa 20 bis 30 Prozent kürzer als im Backofen. Weil ein Backofen deutlich mehr Luft umwälzen muss, lohnt die erste Sichtprüfung trotzdem schon nach 10 Minuten.
Worauf es bei diesem Rezept ankommt
Fisch ist im Airfryer schneller fertig, als die meisten erwarten – und genau darin liegt das Risiko. Zwischen glasig-saftig und trocken liegen oft nur zwei Minuten. Filets mit Haut legst du am besten mit der Hautseite nach oben in den Korb, dann wird sie knusprig und schützt gleichzeitig das Fleisch darunter. Weil Fisch wenig Bindegewebe hat, klebt er leicht: ein dünn geölter Korb oder perforiertes Einlegepapier verhindert, dass beim Herausnehmen die Hälfte liegen bleibt. Wenden ist bei dünnen Filets meist unnötig. Bei 200 °C bräunt die Oberfläche schnell – das ist gewollt, verzeiht aber keine Ablenkung. Mit nur 8 Minuten Garzeit bleibt hier wenig Spielraum: Eine Minute macht sichtbar etwas aus, deshalb lohnt der erste Blick in den Korb schon nach etwa 5 Minuten.
Typische Fehler
- Zu lange gegart: Zwischen saftig und trocken liegen bei Fisch oft keine zwei Minuten – lieber früh nachsehen.
- Ohne Trennschicht: Fisch klebt am Korb fest; ein dünn geölter Boden oder perforiertes Papier verhindert das.
- Unnötig gewendet: Dünne Filets zerfallen beim Wenden, ohne dass es der Bräunung hilft.
Nährwert je Portion: rund 240 kcal. Der Wert ist ein Richtwert auf Basis der angegebenen Zutatenmengen und ändert sich mit Portionsgröße und Beilagen.
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