Zutaten
- 1 Rolle Fertig-Pizzateig (ca. 400 g, rechteckig)
- 4 EL Tomatensoße (passierte Tomaten oder Fertigsoße)
- 100 g Mozzarella, gerieben
- Belag nach Wahl: Salami, Paprikawürfel, Champignons, Oliven
- Getrockneter Oregano
- Etwas Olivenöl zum Bestreichen des Randes
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Zubereitung
- Fertig-Pizzateig aus dem Kühlschrank nehmen und auf einer sauberen Fläche ausrollen. Mit einem runden Ausstecher von ca. 8 cm Durchmesser oder einem umgekehrten Glas 8 Kreise ausstechen.
- Teigrand der Kreise jeweils dünn mit Olivenöl bestreichen – das macht ihn goldbraun und knusprig.
- Je einen Teelöffel Tomatensoße mittig auf jeden Kreis geben und bis 1 cm vor den Rand verteilen.
- Geriebenen Mozzarella gleichmäßig auf die Soße streuen. Belag nach Wahl auflegen.
- Airfryer auf 195 °C vorheizen. Backpapier auf den Korbboden legen und 3–4 Mini-Pizzen hineinsetzen. In einer Lage, nicht überlappen.
- 8 Minuten backen bis der Käse goldbraun überbacken und der Rand knusprig-goldgelb ist. In Chargen backen. Mit Oregano bestreuen und sofort servieren.
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Tipps & Variationen
- Selbst gemachter Teig: Für authentischeres Ergebnis Pizza-Hefeteig selber machen – auch im Airfryer bei 195 °C für 8–10 Minuten knusprig.
- Belag-Inspiration: Capricciosa (Pilze + Artischocken), Vier Jahreszeiten, Vegetarisch (Spinat + Rucola), Süß-scharf (Feige + Gorgonzola).
- TK-Minipizzen aufwärmen: Tiefkühlpizzen bei 185 °C für 7 Minuten aufwärmen – deutlich besser als in der Mikrowelle.
- Gefüllter Rand: Käsestange entlang des Randes einrollen für Pizza-Rolls.
Im Backofen statt im Airfryer
Der Airfryer ist im Grunde ein kleiner Umluftofen – das Rezept funktioniert also auch im Backofen, nur langsamer. Rechne mit etwa 10 bis 11 Minuten bei 195 °C Umluft; bei Ober-/Unterhitze stellst du rund 215 °C ein. Grundlage ist unsere Faustregel aus den Airfryer-Garzeiten: Im Airfryer dauert es etwa 20 bis 30 Prozent kürzer als im Backofen. Weil ein Backofen deutlich mehr Luft umwälzen muss, lohnt die erste Sichtprüfung trotzdem schon nach 10 Minuten.
Worauf es bei diesem Rezept ankommt
Fingerfood soll außen knusprig und innen weich sein – im Airfryer gelingt das, weil die Heißluft die Oberfläche schnell abtrocknet. Voraussetzung ist eine einzelne Lage im Korb: Sobald sich Stücke überlappen, bleiben die Berührungsstellen weich. Panade haftet besser, wenn sie vor dem Garen kurz antrocknen darf; frisch paniert und sofort in den Korb gegeben, löst sie sich beim Wenden gern ab. Ein leichter Ölnebel auf der Panade macht den Unterschied zwischen mehlig und goldbraun. 195 °C sind der Bereich, in dem Röstaromen entstehen, ohne dass die Oberfläche sofort zu dunkel wird. Mit nur 8 Minuten Garzeit bleibt hier wenig Spielraum: Eine Minute macht sichtbar etwas aus, deshalb lohnt der erste Blick in den Korb schon nach etwa 5 Minuten.
Typische Fehler
- Überlappende Stücke: An jeder Berührungsstelle bleibt die Panade weich.
- Panade zu nass: Kurz antrocknen lassen, sonst löst sie sich beim Wenden.
- Abgedeckt warmgehalten: Unter Folie weicht die Kruste innerhalb von Minuten wieder auf.
Nährwert je Portion: rund 390 kcal. Der Wert ist ein Richtwert auf Basis der angegebenen Zutatenmengen und ändert sich mit Portionsgröße und Beilagen.
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