Zutaten

  • 400 g gekochte braune oder grüne Linsen (oder aus der Dose, sehr gut abgetropft und getrocknet)
  • 1 mittelgroße Zwiebel, fein gewürfelt
  • 2 Knoblauchzehen, gepresst
  • 1 EL Olivenöl (zum Anschwitzen)
  • 1 TL Kreuzkümmel, gemahlen
  • 1 TL Paprikapulver (edelsüß)
  • ½ TL Koriander, gemahlen
  • 2 EL frische Petersilie, fein gehackt
  • 60 g feine Haferflocken (oder Panko)
  • 1 Ei (oder für vegane Variante: 1 EL Leinsamen + 3 EL Wasser, 10 Minuten quellen lassen)
  • Salz und schwarzer Pfeffer
  • Öl-Spray zum Besprühen

Zubereitung

  1. Zwiebel in einer Pfanne mit 1 EL Olivenöl bei mittlerer Hitze 5 Minuten glasig dünsten. Gepressten Knoblauch dazugeben und 1 weitere Minute mitdünsten. Pfanne vom Herd nehmen und etwas abkühlen lassen.
  2. Linsen in einer Schüssel mit einer Gabel oder einem Kartoffelstampfer grob zerdrücken – nicht zu glatt, es sollen noch Stückchen vorhanden bleiben. Das gibt den Frikadellen Textur.
  3. Angedünstete Zwiebeln und Knoblauch, Kreuzkümmel, Paprikapulver, Koriander, Petersilie, Haferflocken und Ei (oder Leinsamengel) zu den zerdrückten Linsen geben. Alles gründlich vermengen und mit Salz und Pfeffer kräftig abschmecken – Linsen brauchen gute Würzung.
  4. Masse 15 Minuten im Kühlschrank kühlen, damit die Haferflocken quellen und die Masse fester wird. Dann mit nassen oder leicht geölten Händen zu 12 gleichmäßigen, flachen Patties formen (ca. 2 cm Dicke).
  5. Airfryer auf 190 °C vorheizen. Linsenfrikadellen in den Korb legen und großzügig mit Öl-Spray besprühen – das gibt die knusprige Außenhaut.
  6. 8 Minuten bei 190 °C garen. Dann vorsichtig wenden, erneut mit Öl-Spray besprühen und weitere 7 Minuten garen, bis die Frikadellen goldbraun und fest sind.
  7. Vollständig abkühlen lassen für Meal Prep, oder sofort warm mit Joghurt-Dip, Tzatziki, Tahini oder Senf-Mayo servieren.
Airfryer-Einstellungen: 190 °C · 15 Minuten · nach 8 Minuten wenden · Öl-Spray nicht vergessen

Tipps & Variationen

  • Linsen gut trocknen: Zu feuchte Linsen ergeben eine matschige Masse. Aus der Dose: gründlich abtropfen und auf Küchenpapier ausbreiten. Selbst gekochte Linsen ebenfalls gut abtropfen und bei Bedarf trocken tupfen.
  • Mit Roter Bete: 100 g gekochte Rote Bete fein reiben und untermengen – ergibt burgertaugliche, bordeauxfarbene Frikadellen mit erdiger Note.
  • Griechische Variante: Feta-Käse, getrocknete Tomaten und Oregano in die Masse einarbeiten – ergibt eine mediterrane Version, die perfekt in Pita mit Tzatziki passt.
  • Einfrieren: Abgekühlt einzeln in Folie wickeln und einfrieren. Zum Aufwärmen 6 Minuten bei 180 °C im Airfryer – fast wie frisch.

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Häufige Fragen

Welche Linsen eignen sich am besten für Linsenfrikadellen?
Braune oder grüne Linsen sind ideal – sie behalten beim Kochen noch etwas Biss und lassen sich gut formen. Rote Linsen werden beim Kochen sehr weich und ergeben eine matschigere Masse, die schwieriger zu formen ist. Falls nur rote Linsen vorhanden sind, Haferflockenanteil auf 80 g erhöhen.
Wie lange halten sich Linsenfrikadellen im Kühlschrank?
Vollständig abgekühlt in einem luftdichten Behälter 4–5 Tage im Kühlschrank. Eingefroren bis zu 3 Monate. Zum Aufwärmen 5 Minuten bei 180 °C im Airfryer – werden wieder knusprig. Auch kalt aus dem Kühlschrank als Snack oder in Sandwiches sehr lecker.