Zutaten
- 2 Lachsfilets (à ca. 150 g, mit oder ohne Haut)
- 3 EL Sojasoße (Tamari für glutenfrei)
- 2 EL Honig
- 1 EL Mirin (Reiswein) oder trockener Sherry
- 1 TL Sesamöl
- 1 TL frischer Ingwer, fein gerieben
- 1 Knoblauchzehe, gepresst
- Sesamsamen und Frühlingszwiebeln zum Garnieren
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Zubereitung
- Sojasoße, Honig, Mirin, Sesamöl, geriebenen Ingwer und gepressten Knoblauch in einer flachen Schüssel zu einer glatten Teriyaki-Marinade verrühren.
- Lachsfilets in die Marinade legen, einmal wenden und abgedeckt 15–30 Minuten im Kühlschrank marinieren. Restliche Marinade aufbewahren.
- Airfryer auf 185 °C vorheizen. Ein Stück Backpapier in den Korb legen (verhindert Ankleben und erleichtert die Reinigung). Lachsfilets mit der Hautseite nach unten einlegen.
- 6 Minuten bei 185 °C garen. Dann kurz den Korb herausziehen und die Oberseite des Lachses mit der restlichen Marinade einpinseln.
- Weitere 5–6 Minuten fertiggaren. Der Lachs ist fertig, wenn er sich mit einer Gabel leicht flockt und das Fleisch innen noch leicht glasig-rosé ist.
- Auf Tellern anrichten, mit gerösteten Sesamsamen und fein geschnittenen Frühlingszwiebeln bestreuen. Mit gedämpftem Jasminreis und Pak Choi oder Edamame servieren.
Einlegepapier für den Airfryer
Fisch klebt schnell am Korb. Perforiertes Papier lässt die Luft durch und das Filet trotzdem heil aus dem Korb.
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Tipps & Variationen
- Glasur eindicken: Restliche Marinade in einem kleinen Topf 3–4 Minuten köcheln bis sie sirupartig wird – damit einpinseln gibt noch intensivere Glasur.
- Nicht zu lang garen: Lachs trocknet schnell aus. Innen noch leicht glasig ist perfekt – er gart durch die Restwärme nach dem Herausnehmen noch kurz nach.
- Lachsforellen-Variante: Funktioniert genauso gut mit Lachsforellen-Filets oder Heilbutt.
- Teriyaki-Bowl: Lachs auf Sushi-Reis mit Avocado, Gurke, eingelegtem Ingwer und Wakame-Algen anrichten – schnelles Bowlgericht für unter der Woche.
Im Backofen statt im Airfryer
Der Airfryer ist im Grunde ein kleiner Umluftofen – das Rezept funktioniert also auch im Backofen, nur langsamer. Rechne mit etwa 15 bis 17 Minuten bei 185 °C Umluft; bei Ober-/Unterhitze stellst du rund 205 °C ein. Grundlage ist unsere Faustregel aus den Airfryer-Garzeiten: Im Airfryer dauert es etwa 20 bis 30 Prozent kürzer als im Backofen. Weil ein Backofen deutlich mehr Luft umwälzen muss, lohnt die erste Sichtprüfung trotzdem schon nach 15 Minuten.
Worauf es bei diesem Rezept ankommt
Bei Fisch entscheidet die Dicke, nicht das Gewicht. Ein zwei Zentimeter dickes Filet braucht spürbar länger als zwei dünne mit demselben Gewicht, weil die Hitze von außen nach innen wandert. Als Anhaltspunkt gilt: Sobald sich das Fleisch mit der Gabel in Segmente teilen lässt und nicht mehr glasig aussieht, ist es gar. Tiefgekühlten Fisch musst du nicht auftauen, aber rechne mit ungefähr der Haelfte mehr Zeit und tupfe das Eis vorher ab, sonst dämpft das Schmelzwasser den Korb. 185 °C sind der Bereich, in dem Röstaromen entstehen, ohne dass die Oberfläche sofort zu dunkel wird. Bei 12 Minuten Garzeit ist nach etwa der Hälfte ein guter Moment zum Wenden oder Schütteln – danach lässt sich die Bräunung noch korrigieren.
Typische Fehler
- Nach Gewicht statt nach Dicke gerechnet: Ein dickes Filet braucht länger als zwei dünne mit demselben Gewicht.
- Schmelzwasser im Korb: Tiefgekühlten Fisch vorher abtupfen, sonst dämpft er statt zu braten.
- Gewürzt wie im Ofen: Im kleinen Garraum wirken Kräuter und Zitrone intensiver – sparsamer dosieren.
Nährwert je Portion: rund 310 kcal. Der Wert ist ein Richtwert auf Basis der angegebenen Zutatenmengen und ändert sich mit Portionsgröße und Beilagen.
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