Zutaten

  • 2 Lachsfilets (à ca. 150 g, mit Haut)
  • 30 g Paniermehl
  • 1 EL frischer Dill, fein gehackt
  • 1 TL Zitronenschale, fein abgerieben
  • 1 EL Zitronensaft
  • 1 EL Olivenöl
  • 1 TL Dijon-Senf
  • Salz und weißer Pfeffer

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Zubereitung

  1. Lachsfilets trocken tupfen und rundherum mit Salz und weißem Pfeffer würzen.
  2. In einer kleinen Schüssel Paniermehl, gehackten Dill und Zitronenschale mischen. Zitronensaft und Olivenöl hinzufügen und zu einer leicht feuchten Masse verrühren.
  3. Die Fleischseite der Filets dünn mit Dijon-Senf bestreichen – das hilft der Kruste zu haften.
  4. Krustenmasse auf die gesenften Seiten drücken und gut andrücken.
  5. Airfryer auf 185 °C vorheizen. Filets mit der Kruste nach oben und der Haut nach unten in den Korb legen.
  6. 11 Minuten garen ohne zu wenden. Die Kruste wird goldbraun, der Lachs innen noch leicht rosa (ca. 55–60 °C Kerntemperatur).
  7. Mit frischen Zitronenspalten und Dillzweigen servieren. Beilage: Salat, Kartoffeln oder Quinoa.
Airfryer-Einstellungen: 185 °C · 11 Minuten · kein Wenden, Kruste nach oben
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Tipps & Variationen

  • Nicht zu lange garen: Lachs ist fertig wenn er sich mit einer Gabel leicht zerteilen lässt und innen noch leicht glasig-rosa ist.
  • Kräuter tauschen: Statt Dill funktioniert auch frische Petersilie, Schnittlauch oder Estragon.
  • Nuss-Kruste: Gehackte Pinienkerne oder Mandeln im Paniermehl für mehr Biss und Aroma.
  • Ohne Haut: Wenn du Hautlos-Filets nimmst, reduziere die Zeit auf 9–10 Minuten.

Im Backofen statt im Airfryer

Der Airfryer ist im Grunde ein kleiner Umluftofen – das Rezept funktioniert also auch im Backofen, nur langsamer. Rechne mit etwa 14 bis 16 Minuten bei 185 °C Umluft; bei Ober-/Unterhitze stellst du rund 205 °C ein. Grundlage ist unsere Faustregel aus den Airfryer-Garzeiten: Im Airfryer dauert es etwa 20 bis 30 Prozent kürzer als im Backofen. Weil ein Backofen deutlich mehr Luft umwälzen muss, lohnt die erste Sichtprüfung trotzdem schon nach 14 Minuten.

Worauf es bei diesem Rezept ankommt

Bei Fisch entscheidet die Dicke, nicht das Gewicht. Ein zwei Zentimeter dickes Filet braucht spürbar länger als zwei dünne mit demselben Gewicht, weil die Hitze von außen nach innen wandert. Als Anhaltspunkt gilt: Sobald sich das Fleisch mit der Gabel in Segmente teilen lässt und nicht mehr glasig aussieht, ist es gar. Tiefgekühlten Fisch musst du nicht auftauen, aber rechne mit ungefähr der Haelfte mehr Zeit und tupfe das Eis vorher ab, sonst dämpft das Schmelzwasser den Korb. 185 °C sind der Bereich, in dem Röstaromen entstehen, ohne dass die Oberfläche sofort zu dunkel wird. Bei 11 Minuten Garzeit ist nach etwa der Hälfte ein guter Moment zum Wenden oder Schütteln – danach lässt sich die Bräunung noch korrigieren.

Typische Fehler

  • Nach Gewicht statt nach Dicke gerechnet: Ein dickes Filet braucht länger als zwei dünne mit demselben Gewicht.
  • Schmelzwasser im Korb: Tiefgekühlten Fisch vorher abtupfen, sonst dämpft er statt zu braten.
  • Gewürzt wie im Ofen: Im kleinen Garraum wirken Kräuter und Zitrone intensiver – sparsamer dosieren.

Nährwert je Portion: rund 320 kcal. Der Wert ist ein Richtwert auf Basis der angegebenen Zutatenmengen und ändert sich mit Portionsgröße und Beilagen.

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Häufige Fragen

Soll der Lachs innen noch rosa sein?
Ja – leicht rosa innen bedeutet, dass der Lachs saftig und perfekt gegart ist. Bei 55–60 °C Kerntemperatur ist er durch, aber noch zart. Über 63 °C wird er trocken. Mit einem Fleischthermometer kontrollieren.
Kann ich Tiefkühl-Lachs verwenden?
Ja, aber erst vollständig auftauen und gründlich trocken tupfen. Gefrorener Lachs gibt beim Garen viel Wasser ab, was die Kruste ruiniert. Besser ist immer frischer oder aufgetauter Lachs.